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FCM gegen Dynamo Dresden Erste Festnahme nach Magdeburg-Krawallen: Ascherslebener wegen versuchten Mordes in Haft

Mit Gehwegplatten und Gullydeckeln gegen die Polizei: Nach den Krawallen in Magdeburg am Rande des Zweitligaspiels des FMC gegen Dynamo Dresden sitzt ein 29-Jähriger in U-Haft. Der Mann aus Aschersleben wird des versuchten Mordes verdächtigt.

Von DUR Aktualisiert: 29.01.2026, 09:41
Nach Krawallen beim FCM-Spiel: Der Verdächtige aus Aschersleben wurde am Mittwochabend einem Haftrichter vorgeführt.
Nach Krawallen beim FCM-Spiel: Der Verdächtige aus Aschersleben wurde am Mittwochabend einem Haftrichter vorgeführt. Foto: Thomas Schulz/TNN/dpa/dpa

Magdeburg. – Nach den schweren Ausschreitungen beim vergangenen Heimspiel des Fußball-Zweitligisten 1. FC Magdeburg hat die Polizei einen 29-Jährigen festgenommen. Der Mann aus Aschersleben soll einen Polizisten mit einer Steinplatte angegriffen und verletzt haben, wie die Polizei mitteilte.

Gegen ihn wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes, schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

FCM gegen Dynamo: 70 Polizisten bei Krawallen verletzt

Nach seiner Festnahme wurde der mutmaßliche Randalierer am Abend einem Haftrichter am Amtsgericht Magdeburg vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Er wird in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden war es am Samstagabend zu massiven Ausschreitungen gekommen.
Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden war es am Samstagabend zu massiven Ausschreitungen gekommen.
Foto: Andreas Gora/dpa

Beim Spiel gegen Dynamo Dresden war es am vergangenen Samstag zu einer Gewalteskalation nahe dem Block der Heimfans gekommen. 70 Polizisten wurden dabei verletzt.

Sie wurden unter anderem mit Steinen, Absperrgittern, Mülltonnen, Stühlen, Toiletten, Gehwegplatten und einem Gullydeckel beworfen. Die Polizei ermittelt in zwei weiteren Fällen wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Der Verein schweigt nach den Ausschreitungen beim letzten Heimspiel weiter zu möglichen Konsequenzen.
Der Verein schweigt nach den Ausschreitungen beim letzten Heimspiel weiter zu möglichen Konsequenzen.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Freitag (18.30 Uhr/Sky) schweigt der Verein weiter zu möglichen Konsequenzen. Man sei noch in der Aufarbeitung der Vorkommnisse. Auch zu möglichen Änderungen am Sicherheitskonzept äußerte sich der Verein nicht.