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Rettung im Burgenlandkreis Parasiten und kranke Zähne: 97 Hunde aus schlechter Pflege befreit

Verschmutzt, kahle Stellen und Parasiten: Das Veterinäramt hat im Burgenlandkreis 100 Tiere aus katastrophaler Haltung befreit. Die Halter sprachen von einem Kontrollverlust.

Von DUR Aktualisiert: 04.05.2026, 14:21
Die beschlagnahmten Tiere aus dem Burgenlandkreis wurden auf umliegende Tierheime verteilt.
Die beschlagnahmten Tiere aus dem Burgenlandkreis wurden auf umliegende Tierheime verteilt. Symbolbild: Andreas Arnold/dpa

Weißenfels. – Das Veterinäramt hat im Burgenlandkreis 100 Tiere aus schlechter Haltung gerettet.

Bei einer Kontrolle auf einem Privatgrundstück im Burgenlandkreis fanden Mitarbeiter bereits in der vorletzten Woche 97 Hunde, ein Chinchilla, ein Kaninchen und einen Graupapagei, wie der Kreis mitteilte.

Schlechter Pflegezustand: Hunde im Burgenlandkreis beschlagnahmt

Die Hunde waren demnach gut genährt, lieb und zutraulich, aber in einem schlechten Pflegezustand. Neben Parasiten wiesen sie ein verschmutztes Fell, kahle Stellen und Zahnerkrankungen auf.

Die Tiere wurden den Angaben zufolge aufgrund nicht tierschutzgerechter Haltungsbedingungen mitgenommen und auf 14 umliegende Tierschutzheime verteilt. 

Die Halter seien dem Veterinäramt bereits bekannt und hatten ein Zuchtverbot auferlegt bekommen. Damals hatten sich 17 Hunde in ihrer Obhut befunden. Sie gaben an, ab einem gewissen Zeitpunkt die Kontrolle über den Hundebestand verloren zu haben.

Der Chinchilla, das Kaninchen und der Graupapagei seien bei bester Gesundheit, sagte eine Sprecherin.